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Ich konnte weder sagen wo ich genau war, noch welche Straße ich nehmen musste.
Nächstes Mal drucke ich mir wieder die Straßenkarte aus dem Internet aus.
Und so lief ich mit einem Gefühl von „du bist hier nicht ganz richtig“ und „hoffentlich stimmt der Weg“ die schier endlosen Teerstraßen entlang.
Fast jeden, den ich begegnete fragte ich nach dem richtigen Weg.
Aus dem letzten Jahr hatte ich schon gelernt, dass 99,9% der Bewohner den Bohusleden nicht kennen würden.
Deshalb habe ich mir nicht mal die Mühe gemacht direkt danach zu fragen.
Ortsangaben auf meiner Karte waren das Ziel.
Ich schien nicht wirklich verkehrt zu sein, aber die Schweden erklärten mir immer nur einen kleinen Teil des Weges – das machte doch stutzig.
Irgendwann befand ich mich auch auf einer Straße, die ich in der Karte wieder zu erkennen glaubte.

 

Grobe Richtung Bohus


Die Busfahrt im klimatisierten Bus war angenehm, und irgendwann saß ich dann zum schnellen Essen im McDoof von Uddevalla.
Die Schweden sind echt schwer aus der Ruhe zu bringen.
Werkelten doch einige Bauarbeiter in der einen Hälfte des Fast-Food-Restaurants mit lauten Maschinen, während auf der anderen Seite die Gäste ihre Burger aßen.
Einen Fischmäc und etliche Pommes später war ich dann auf meinem Weg zum Bohus.
Ursprünglich wollte ich am Köperödsjön vorbei und direkt an der bekannten Strecke anknüpfen. Aber es war jetzt schon 16:50 Uhr.
Da sparte ich mir doch lieber den Umweg und ging geradewegs nach Norden und würde ganz automatisch auf den Bohusleden kommen.
So sah es jedenfalls auf der Karte in meiner Broschüre aus.
Aber Karten in diesem Maßstab haben so ihre Tücken.

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